Damit unsere Azubis auch mal über den Tellerrand hinausblicken und unser Unternehmen aus allen Blickwinkeln kennenlernen, durchläuft jeder von ihnen während seiner Ausbildung ein Mal jede Abteilung. Da wird natürlich auch vor der Unternehmenskommunikation kein Halt gemacht. Und da die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ein fester Bestandteil unseres Jobs ist, ist eine unserer Azubi-Aufgaben, einen Blogbeitrag über die Zeit bei uns zu verfassen. Nils, Auszubildender zum Fachinformatiker für Systemintegration im zweiten Lehrjahr, macht den Anfang und berichtet:

3 Wochen Marketing – viel Werbung um nix oder das Gesicht einer Firma

Gleich zu Beginn meiner Zeit in der Unternehmenskommunikation bekam ich meine Aufgabenliste überreicht. Da unser IT-Campus Sommerfest kurz bevor stand, war dessen Vorbereitung der größte Punkt auf meiner Liste. Aber auch Aufgaben wie z. B. die Bildrecherche für unser Magazin “verlinkt” oder die Pflege unserer internen und externen Social-Media-Kanäle stand auf dem täglichen Aufgabenplan. So habe ich in den sozialen Medien zum Beispiel unsere Teilnahme am Braunschweiger Firmenlauf mitbegleitet und über unser internes Kommunikationstool Geburtstage und andere brandheiße Unternehmensnews gepostet.

So ein bisschen Social Media und Flyer basteln ist doch schnell gemacht

Während meiner Arbeit lernte ich die Prozesse der Unternehmenskommunikation zumindest so weitreichend kennen, dass ich jetzt eine andere Sichtweise auf die Aufgaben im Marketing habe. Denn auch vermeintlich kleine Social-Media-Posts zwischendrin oder zahlreiche Meetings zu vielen verschiedenen Projekten wie z. B. dem Sommerfest oder dem Mitarbeiter-Meeting ließen das Spektrum an Zeit für die mir zugeteilten Arbeiten stetig kleiner werden.

Wie bereits angedeutet, verschlang das Sommerfest gut die Hälfte meiner Zeit in der Unternehmenskommunikation. Sowohl das Team als auch ich waren mit allen Vorbereitungen, die zu treffen waren, gut ausgelastet, sodass auf meinem Schreibtisch der ein oder andere Yammer-Post etwas verspätet das Licht der Welt erblickte und auch ein, zwei andere Aufgaben in Vergessenheit gerieten. Angefangen bei der Abfrage freiwilliger Helfer, über die Eruierung der Gastzahlen hin zur Beschilderung und der GEMA-Anmeldung lief einiges über meinen Schreibtisch. Und glaubt mir: Es gibt hinter den Kulissen sehr viel mehr zu bedenken und zu organisieren, als man hinterher sieht. Da das Fest aus meinen Augen aber sehr gelungen war, lohnt sich dieser Aufwand allemal.

Alles in allem war es eine coole Zeit, in der ich das Mädels-Team und Kevin kennenlernen durfte und dank der ich festgestellt habe: Hinter einem Flyer oder einem Yammer-Post steckt verdammt viel Arbeit.