Im Rahmen der Netzlink-Azubi-Rotation hatten wir vom 15. Oktober bis 2. November unseren Auszubildenden Kian zu Besuch. Kian ist im zweiten Lehrjahr in der Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration und berichtet in diesem Blog über seine Erlebnisse und Erkenntnisse in unserer Abteilung.

Wie bei den Auszubildenden vorher auch, startete meine Zeit in der Unternehmenskommunikation mit einem Willkommens-Meeting, in dem meine Aufgaben für die nächsten drei Wochen abgesteckt wurden. Grundsätzlich war ich frei in der Abarbeitung, wobei einige Aufgaben zeitkritischer waren und ich diese entsprechend voranstellen musste.
Kaum hatte ich meinen Arbeitsplatz eingenommen und mich eingerichtet, ging es zum nächsten Meeting, das sogenannte „Jour Fixe“: Ein wöchentliches Meeting zusammen mit der Geschäftsführung, in dem aktuelle Themen und Belange besprochen werden, die die Arbeit der Unternehmenskommunikation umfassen.

Langeweile Fehlanzeige!

Dadurch, dass keine größeren Veranstaltungen in den nächsten Wochen anstehen, die geplant werden müssten, ergab sich etwas Platz für allgemeinere Aufgaben. Beispielsweise führte ich eine Inventur des Marketinglagers durch, um die nach dem Umzug in den Westbahnhof verloren gegangene Übersicht aller verfügbaren Marketingartikel wiederherzustellen.
Eine der angesprochenen zeitkritischen Aufgaben war das Beheben eines Problems auf unseren Webseiten. Aufgrund meiner Erfahrung in der Serveradministrierung und -Konfigurierung, konnte ich hierbei erfolgreich unterstützen. Daran angeschlossen, hat sich das geplante Umziehen unserer Webseiten auf einen neuen Webserver; ein Projekt, das etwas umfangreicher sein wird. Zusammen mit unserem Mediengestalter Kevin habe ich alle Voraussetzungen geschaffen, um den künftigen Umzug so reibungslos wie möglich gestalten zu können, sobald alle weiteren Vorkehrungen getroffen wurden.
Wenn ich mal nicht an den etwas größeren Arbeiten dran war, gab es auch genügend kleinere Aufgaben zu erledigen. Sei es das Gratulieren von Mitarbeitern in unserem unternehmenseigenen sozialen Netzwerk „Yammer“ oder das Verfassen von Blogbeiträgen. Langeweile Fehlanzeige!

Die fleißigen Bienchen im Hintergrund

Alles in allem ging die Zeit wirklich schnell vorbei, was besonders an der angenehmen und immer lustigen Arbeitsatmosphäre im Team lag. Einen großen Anteil hatte aber natürlich ebenfalls die umfangreiche Vorbereitung, die geleistet wurde, damit ich die Zeit nicht nur einfach rumsitze, sondern in den kompletten drei Wochen stets in einer sinnvollen Art und Weise in die tägliche Arbeit integriert werden konnte. Mir war zwar bewusst, dass die anfallenden Arbeiten in der Unternehmenskommunikation hin und wieder unterschätzt werden, welchen Umfang die Arbeit bemisst, hat mich letztendlich dann aber doch überrascht. Hervorheben möchte ich besonders, wie viel für jeden einzelnen Mitarbeiter getan wird, ohne dass diese es mitbekommen. Ob nun Vorlagen für PowerPoint, individuelle Präsentationen, Gestalten der Emailsignaturen mit stets aktuellen Angaben, oder Planen und Organisieren der dutzenden Veranstaltungen, die im Jahr anfallen. Das sind alles als selbstverständlich angesehene Dinge, die bei genauem Hinschauen einen hohen Aufwand und viel Organisationstalent erfordern. Da bleibt am Ende nur zu sagen: ein fettes Dankeschön!