Mehr als 30 Teilnehmer fanden sich am 17.04.2018 auf Einladung von Netzlink im IT-Campus in Braunschweig ein, um sich beim Business Brunch über Anforderungen, Herausforderungen und mögliche Lösungen im Bereich IT-Sicherheit zu informieren. Schließlich macht der Trend zur zunehmenden Öffnung von Unternehmen nach außen hin die Nutzung neuer Security-Maßnahmen unverzichtbar, wie Netzlinks Geschäftsführer Sven-Ove Wähling in seiner begrüßenden Ansprache ausführte.

Als Keynote-Redner gewährte Markus Böger vom niedersächsischen Verfassungsschutz einen tieferen Einblick in das Thema Wirtschaftsspionage und thematisierte dabei dringende Fragen: Was ist IT-Sicherheit genau? Genügt zur Beantwortung dieser Frage die ISO-Definition? Wer ist eigentlich gefährdet? Letztere Frage ließ sich relativ leicht beantworten: Jeder wirtschaftliche Akteur ist ein potentielles Opfer und Crime as a Service existiert bereits als Geschäftsmodell. Ob anonymer Datenklau oder Gelderpressung mittels Verschlüsselung von Unternehmensdaten, die nur gegen Zahlung wieder freigegeben werden – die digitale Vernetzung, welche im Zuge von IoT und Industrie 4.0 immer weiter zunimmt, birgt einiges an Gefahrenpotential. Ein Vortrag, der zum Nachdenken anregte, und auch beim sehr interessierten Publikum gut ankam.

Auch Sven Schlösinger, Channel Manager bei der macmon secure GmbH, stellte in seinem anschließenden Vortrag äußerst relevante Fragen: „Kennen Sie wirklich alle Geräte im Netz? Sind es wirklich Ihre Geräte? Wo sind diese Geräte?“ Anhand einzelner macmon-Module und mehrerer Referenzprojekte stellte er mögliche Lösungen vor. Nach einer kurzen Pause übernahm danach Stefan Koralus von Fortinet und präsentierte eine intelligente, vernetzte Security-Strategie. Durch eine enge Zusammenarbeit aller Fortinet-Systeme wird ein guter Schutz gegen komplexe digitale Bedrohungen von heute und morgen erreicht. Immer mehr Geräte, die immer schneller vor immer mehr Bedrohungen geschützt werden müssen, wobei es aber zeitgleich auch gilt, steigende Komplexität zu bewältigen, und all dies ohne hohe Kosten – diesem Themenkomplex widmete sich Joachim Meurer von Gigamon in seinem Vortrag und stellte GigaSecure als mögliche Lösung vor.

Viel fachlicher Input also, über den man sich in der Zwischenpause sowie beim Come-Together, dem letzten Programmpunkt, bei Fingerfood und Getränken intensiv austauschte. Ein rundum gelungenes Event!