Auch Joschka, Azubi zum IT-Systemkaufmann, durfte kurz vor Ausbildungsabschluss noch einen Blick in die Netzlink-Unternehmenskommunikation erhaschen. In diesem Blog berichtet er über seine Aufgaben, Erlebnisse und Erkenntnisse.

Zum Ende meiner Ausbildung durfte ich nochmal für insgesamt zwei Wochen bei uns ins Marketing schnuppern. Marketing? Machen die nicht irgendwas mit Werbung? Das waren meine Gedanken, bevor ich in die Abteilung kam. Doch weit gefehlt. Bei uns im Marketing oder der Unternehmenskommunikation (UKom), wie die Abteilung richtig heißt, wird ein breites Spektrum an Aufgaben bearbeitet. Diese reichen vom Event-Management, über Produktmarketing bis hin zu klassischer PR. Diese Vielfalt an Aufgaben spiegelte sich auch in der TO-DO-Liste wider, die ich am ersten Tag in der UKom übertragen bekam.

Gemeinsam ans Ziel mit unserem GROUPLINK-Netzwerk

Als erstes habe ich eine Auswertung der Anfragen aus unserem GROUPLINK-Netzwerk durchgeführt. Die GROUPLINK ist eine Allianz aus 16 deutschlandweiten IT-Unternehmen, der auch Netzlink angehört. Die GROUPLINK-Partner unterstützen sich gegenseitig auf ihren jeweiligen Fachgebieten, bilden sich gemeinsam weiter, uvm. Hier sollte anhand eingegangener Emails eruiert werden, wie viele Anfragen dieses Jahr aus dem Netzwerk kamen, welche Themen dabei im Fokus standen und wie viele Antworten es gab. Positiv dabei ist mir aufgefallen, wie schnell die vielen Partner reagieren und die anderen an ihrem Know-how teilhaben lassen.

Absteigen in die Tiefen des Internets

Bereits seit einem Jahr sind wir nun am IT-Campus Westbahnhof beheimatet. Leider ist diese Information noch nicht überall hin durchgedrungen. Daher war meine zweite Aufgabe, zu recherchieren, auf welchen Internetplattformen noch unsere alte Adresse vermerkt ist. Dabei konnte ich einen Teil der alten Einträge direkt korrigieren bzw. habe die entsprechenden Plattformen um Korrektur gebeten. So kann uns in Zukunft jeder unter der neuen Adresse finden.

Personalmarketing: eine Klasse für sich

Neue Auszubildende und Mitarbeiter fallen nicht vom Himmel, auch diese Erkenntnis durfte ich gewinnen. Damit Netzlink als Arbeitgeber bekannter wird, haben wir zusammen mit dem Personalmanagement Werbemöglichkeiten besprochen, um potentielle Arbeitnehmer auf uns aufmerksam zu machen. Seid gespannt, was da noch auf uns zukommt! Ich hatte in diesem Zuge die Aufgabe, bei Festivals und Events in der Region, die Möglichkeit eines Sponsorings in Erfahrung zu bringen. Ich habe mit vielen Veranstaltern geschrieben und telefoniert. Durch diese Vorarbeit, kann im nächsten Schritt geschaut werden, in welchem Maß sich Netzlink engagieren wird.

Websiterelaunch für mehr Struktur

Als letzten großen Aufgabenblock habe ich mitgeholfen, das Design unserer Website zu verbessern. Dies fing damit an, dass ich für bestimmte Themenbereiche (IT-Security, Cloud) neue Symbolbilder recherchiert habe. Hierbei ist immer darauf zu achten, dass man das Urheberrecht berücksichtigt und nur Bilder nutzt, die unter einer freien Lizenz veröffentlicht wurden, oder bei denen man die Rechte zur Nutzung erwerben kann. Gerade bei solch abstrakten Themen wie Cloud ist es nicht immer leicht, ein passendes Bild zu finden. Zusammen mit den Kollegen aus der UKom haben wir uns Gedanken gemacht, wie man die Netzlink-Website besser strukturieren kann. Ziel dabei ist ein einfacher und logischer Aufbau mit nur wenigen Ebenen. Zusätzlich  soll auch das Design moderner und das CMS einfach zu bedienen sein, um neue Inhalte schnell und einfach einfügen zu können. Auch hier können wir gespannt sein, was das Jahr 2019 bringt. Einen kleinen Vorgeschmack bekommt ihr mit einem Blick auf die neue IT-Campus-Website.

Ich sage Dankeschön und auf Wiedersehen

Wie ihr seht, machen wir in der Unternehmenskommunikation viel mehr als Werbung. Ich habe einen ganz neuen Blick auf die Arbeit der Abteilung erhalten. So war mir zum Beispiel gar nicht bewusst, was es bedeutet, mit 5 Social-Media-Kanälen gleichzeitig zu jonglieren, bei dem jeder seine eigenen Anforderungen hat. Da den Überblick zu behalten, ist manchmal gar nicht so einfach. Ich möchte mich an dieser Stelle bei dem gesamten Team der UKom für die zwei sehr lehrreichen und interessanten Wochen bedanken.