Vor einigen Monaten ist Alexander Duffner Teil unseres kreativen Teams bei Netzlink geworden. Freiberuflich unterstützt er uns bei kleineren und größeren Vorhaben in Sachen Design. Heutzutage überhaupt nicht mehr außergewöhnlich: Unsere Zusammenarbeit findet über unterschiedliche Kontinente hinweg statt. Auch trotz anderer Zeitzonen sind wir dank Skype und Co immer nur einen Anruf voneinander entfernt. Dankbar für flächendeckenden Internetanschluss von Bangkok bis Tibet sind aber nicht nur wir, sondern auch eine große Anzahl an Follower, die Alex‘ Reisen durch Asien täglich verfolgen und sich von den beeindruckenden Fotos mitreißen lassen. Kurz vor seiner nächsten Reise haben wir ihn im Interview einmal befragt.

Alex, die Follower deines Facebook-Profils wissen, du bist aktuell nicht lange an einem Ort, weil du gerade viel reist. Wo hältst du dich jetzt gerade auf?

In diesem Moment bin ich in Shanghai und warte auf meinen Frachter, der nun fast zwei Tage verspätet ist, um nach Kanada zu reisen. Ich fliege nämlich nicht gerne und habe es zu meiner Mission gemacht, einmal rund um die Welt zu reisen ohne auch nur einen Fuß in einen Flieger zu setzen.

Ich freue mich auf diese nächste Etappe vor allem, da ich nun wirklich offline gehen kann (es gibt nämlich kein Internet auf dem Frachter) und mich um Dinge kümmern kann, wofür ich vorher nie Zeit hatte. Ich habe nun tausende von Bildern die ich sortieren muss, Videos, die ich zuschneiden will und viele Bücher, welche ich endlich zu Ende lesen kann da ich die nächsten 16 Tage auf Hochsee verbringen werde.

Als Designer hast du vor Kurzem das Corporate Design unseres Unternehmens neugestaltet. Was hat dich dazu inspiriert?

Ich denke es kommt nie wirklich auf eine Inspiration zurück, wenn es um Design geht. Ich nehme normalerweise bestimmte Elemente eines Designs und baue darauf auf. Für mich waren die roten Punkte des Netzlink Logos das Leitelement und ich habe mit der Farbe Rot und Blau versucht eine Identität zu kreieren, die selbstbewusst, überzeugend aber trotzdem freundlich und zugänglich ist. Dabei sind Fotos von Menschen mit viel Energie in das Konzept eingeflossen und auch eine neue moderne Schrift und eine kräftige Farbpalette hat Einzug erhalten.

In deinem Beruf entwickelst du immer neue Ideen – was treibt deine Kreativität an?

Ein Grund warum ich so viel reise ist, dass es meiner Kreativität gut tut. Man entdeckt und lernt so viel Neues kennen und sieht, wie andere Kulturen gleiche Probleme auf verschiedene Art und Weise lösen. Man muss sich unbedingt eine offene Sichtweise bewahren und sich von Dingen in seiner Umgebung inspirieren lassen, die dann sehr oft nichts mit der Arbeit zu tun haben. Natürlich gibt es auch Zeiten, in denen man feststeckt. Dann hilft mir ein Spaziergang oder Fotografieren immer weiter.

Wer mehr über Alex erfahren möchte, schaut auf seiner Website oder seiner Facebook-Seite vorbei.

Ein weiterer kreativer Kopf ist Anke Köllmann-Gutjahr. Hier geht’s zum Interview mit Anke.