Referenzen

Das sagen unsere Kunden!

Unsere zufriedenen Kunden sind unsere beste Referenz. Lesen Sie unsere Referenzgeschichten und verschaffen Sie sich einen Eindruck davon, wie wir bei verschiedenen Kundenprojekten unterschiedlichste Herausforderungen angegangen sind und innovative Lösungen gefunden haben, mit denen unsere Kunden ihre eigenen Ziele erreichen oder auch übertreffen können.

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Jeder unserer Kunden ist anders, jeder hat eigene Anforderungen und Voraussetzungen. Wir finden für jeden die beste Lösung. Lesen Sie selbst!

Renovierung einmal anders

Erneuerung der IT bei der W. & L. Jordan GmbH

Das Familienunternehmen W. & L. Jordan GmbH aus Kassel ist seit 1919 in der dritten Generation als Familienunternehmen tätig. Vom reinen Holzhändler hat sich das Unternehmen zu einem der größten Anbieter von Bodenbelägen, Heimtextilien, Türen und Holzwerkstoffen in Europa entwickelt. Heute bedienen über 1.000 Mitarbeiter an über 60 Standorten gut 20.000 Kunden im In- und Ausland. Allein im Zentrallager sind 150.000 verschiedene Artikel gelistet. Um den Überblick über das enorme Angebot und die Bedürfnisse der Kunden zu behalten, die Lagerbestände effizient zu managen und auch für das angestrebte zukünftige Wachstum des Traditionsunternehmens gerüstet zu sein, ist eine extrem leistungsfähige, ausfallsichere und auch flexible IT-Infrastruktur unverzichtbar.

W. & L. Jordan GmbH
Ausgangssituation und Herausforderung

W. & L. Jordan und die Netzlink Informationstechnik GmbH aus Braunschweig arbeiten bereits seit vielen Jahren eng und vertrauensvoll zusammen, wenn es um das zentrale IT-System des Unternehmens geht, das sich in Kassel befindet und alle Jordan-Niederlassungen bedient. Anfang der 2. Jahreshälfte 2015 sollte nun die bei Jordan vorhandene Infrastruktur auf den neuesten Stand gebracht werden: Die Ablösung von Hardware-Komponenten stand aufgrund des auslaufenden Leasingvertrags der IBM Power Systems ohnehin an, Teile der FC-Infrastruktur waren bereits 6 Jahre alt und hinsichtlich der Virtualisierungslandschaft bot sich die Gelegenheit, durch eine Systemvereinheitlichung enorme Synergieeffekte, gesteigerte Ausfallsicherheit und wirtschaftliche Einsparungen zu erzielen.

Projektbeschreibung

Das Projekt verfolgte mehrere Ziele: Eines war die Ablösung der Power-i-Hardware sowie der FC-SAN-Infrastruktur zum Ablauf der entsprechenden Leasingverträge. Des Weiteren sollte die bisher aus zehn, untereinander nicht vernetzten Citrix XenServern bestehende Virtualisierungslandschaft vereinheitlicht und konsolidiert werden. Im gleichen Zuge galt es, Ausfallsicherheit über beide Rechenzentren (RZ1 und RZ2) sowie im Fehlerfall ein automatisiertes Umschalten auf das jeweils nicht betroffene RZ zu ermöglichen. Synergien zwischen der Power-i-Infrastruktur und der Virtualisierungsumgebung/Windows sollten genutzt, die Archivierungslösung erneuert, Storagekapazitäten erhöht und die Leistungsfähigkeit des gesamten Systems gesteigert werden.

Die Logistik der W. & L. Jordan GmbH erfordert modernste IT.
Lösungsansatz

Da die baulichen Voraussetzungen für die Modernisierung mit zwei RZ in unterschiedlichen Gebäuden sowie einem zusätzlichen, etwas kleineren Serverraum (RZ3) bereits gegeben waren, konnte gleich damit begonnen werden, die alten Power-i- und FC-SAN-Komponenten durch neue zu ersetzen. In diesem Zuge wurde auch eine über RZ1 und RZ2 verteilte, zentrale SAN-Infrastruktur eingerichtet (RZ3 mit Storwize V3700 als Quorum). Die bisher verwendeten Citrix XenServer wurden auf einem VMware-Virtualisierungscluster (auf sechs IBM/Lenovo-Servern) konsolidiert, wobei besonderer Wert auf Ausfallsicherheit und eine zentrale Storage-Lösung gelegt wurde. Für die automatische Datenspiegelung wurde in RZ1 und RZ2 jeweils eine Storwize V5000 mit Flash-Speicher V900 eingerichtet.

Der Speicher wurde so konfiguriert, dass er sowohl von der Power-i- als auch von der Virtualisierungs-/Windows-Umgebung genutzt wird, für seine Verwaltung wird mit IBM SAN Volume Controllern (SVC) gearbeitet (ein SVC-Knoten pro RZ).  Zur Steigerung der Leistung aller Bereiche entschloss man sich für die Verwendung von IBM FlashSystem, als Archivierungslösung wurde Silent Cubes gewählt. Natürlich galt es während der gesamten Umstellung, den laufenden Betrieb nicht zu stören, was auch gelang: Da vor allem die virtuellen Instanzen parallel zum Tagesgeschäft aufgesetzt werden konnten, war auf Kundenseite letztendlich auch so gut wie keine Ausfallzeit zu bemerken.

Nutzen und Vorteile

Die modernisierte IT-Infrastruktur ist aufgrund der symmetrischen Verteilung auf beide Rechenzentren ausfallsicher – im Fehlerfall wird der gesamte Betrieb automatisch auf das nicht betroffene Zentrum umgeleitet und dort sicher weitergeführt, was gerade hinsichtlich der zentralen Konzeption der IT bei Jordan von großer Bedeutung ist. Die Vereinheitlichung der Virtualisierungslandschaft, die damit einhergehenden (und genutzten) Möglichkeiten der gesteigerten Automatisierung und die Reduktion der Serveranzahl von zehn auf sechs genutzte Server entlasten die hauseigene IT-Abteilung und ermöglichen ihr eine noch wirtschaftlichere Arbeitsweise. Die verfügbaren Kapazitäten wurden sowohl hinsichtlich Performance als auch Storage deutlich gesteigert und eine moderne Archivierungslösung implementiert.

Bei allen eingesetzten Technologien wurde der Schwerpunkt auf die Ausstattung mit Produkten großer Hersteller gelegt, was langfristig verfüg-baren Support garantiert und mehr Flexibilität im Bereich Personalauswahl schafft. Die implementierte Lösung entspricht der derzeit benötigten Größenordnung, ist aber zugleich auch auf das weitere zukünftige Wachstum der W. & L. Jordan GmbH ausgelegt – im Bedarfsfall lässt sich auch eine große Anzahl neuer User ohne große Umstände oder Kosten äußerst zeitnah vollumfänglich in das System integrieren.

„Ich freue mich, dass meine Mitarbeiter mit hohem Einsatz zum Gelingen des Projekts beigetragen haben. Die enge Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Mitarbeitern bei W. & L. Jordan und dem Netzlink-Team hat es möglich gemacht, das Projekt erfolgreich umzusetzen.“

Georg Heinemann, Leiter IT/Controlling
W. & L. Jordan GmbH

Zahlen, Märkte und mehr Speicher

Modernste IT-Infrastruktur für Management Services Helwig Schmitt GmbH

Die Management Services Helwig Schmitt GmbH aus Hofgeismar unterstützt ihre Kunden bereits seit 1983 mit präzisen und anschaulich aufbereiteten Analysedaten dabei, sich ein genaues Bild von den für sie relevanten Märkten zu machen. In den Bereichen Sales, After Sales und Vertriebsnetzoptimierung erstellt das Unternehmen detaillierte, exakt auf den jeweiligen Kunden zugeschnittene Markt- und Wettbewerbsanalysen.

Darüber hinaus stellt die Management Services Helwig Schmitt GmbH umfangreiche Tools bereit, mit deren Hilfe ihre Kunden anhand konkreter Zahlen noch gezielter am eigenen Erfolg arbeiten können. Grundlage für die schnelle Verarbeitung derart komplexer und umfassender Datenmengen ist eine extrem leistungsfähige  IT-Infrastruktur.

Ausgangssituation und Herausforderung

Das Auslaufen der bestehenden Wartungsverträge machte eine Modernisierung der IT-Infrastruktur ebenso erforderlich wie die nicht mehr ausreichende Leistungsfähigkeit der bisher genutzten SAN-Storage-Umgebung. Auf der Basis langjähriger Zusammenarbeit wurde beschlossen, die Netzlink Informationstechnik GmbH mit den Modernisierungsarbeiten zu betrauen. Diese wurden 2015 erfolgreich durchgeführt.

Projektbeschreibung

Ziel war es, eine signifikant höhere Leistung des Speichersystems bei gleichzeitig möglichst niedrigem Energieverbrauch zu erreichen. Die Speicherkapazität sollte dabei im Zuge der Ablösung von Komponenten mit ausgelaufenem Wartungsvertrag deutlich erhöht werden. Gleichzeitig sollte das Gesamtsystem flexibel und skalierbar bleiben. Darüber hinaus galt es, den Kundenansprüchen hinsichtlich höchster Verfügbarkeit und eines minimalen Administrationsaufwands gerecht zu werden.

Lösungsansatz

Um die gesteckten Ziele zu erreichen, galt es, die ur- sprüngliche SAN-Speicherumgebung, bestehend aus IBM SAN Volume Controller (SVC) vom Typ 2145-CG8 und zwei IBM Storwize V5000, umfassend zu überar- beiten. Die vorhandenen IBM V5000-Systeme wurden dafür erweitert und zwei IBM FlashSystem 840 imple- mentiert. Mit dem Upgrade auf die neuen SVC-Modelle 2145-DH8 mit integrierter Real-time Compression er- möglichen die FlashSystem-Produkte die Steigerung der Leistungsfähigkeit auf das gewünschte Level.

ManServ

Mit Easy Tier und Compression kommen dabei zwei interessante Funktionen des SVC zum Einsatz: Easy Tier ermöglichte bei der Implementierung die Erweite- rung des bestehenden Storage Tiering auf einen dritten Tier (Flash). Mit Compression wiederum können 3 bis 5 Mal mehr Daten auf dem vergleichsweise teuren Flash- Speicher (Tier 0) untergebracht werden; so wird dieser optimal ausgenutzt. Da die Compression-Funktion Daten bereits während des Schreibens (in-flight) kom- primiert, müssen diese später nicht noch extra nachbe- handelt werden. Durch die optimale Ausnutzung des vorhandenen Speicherplatzes senkt Compression vor allem in Zusammenarbeit mit Flash so den Energiever- brauch des ganzen Systems bei gleicher oder höherer Leistung mit deutlich weniger Festplatten.

Die Migration der Daten von den abgelösten IBM DS 3524 auf die IBM V5000-Einheiten ging dank der Virtu- alisierung durch den IBM SAN Volume Controller ohne Betriebs- und Redundanzunterbrechung problemlos vonstatten. Selbst die Migration der IBM SVC-Knoten vom Typ CG8 auf DH8 einen Monat zuvor fand ohne Betriebsunterbrechung statt. Das war auch dringend nötig, da 80 % der physikalischen Server direkt aus dem SAN booten und alle virtualisierten Server ihr vir- tualisiertes Bootlaufwerk ebenfalls aus dem SAN bezie- hen. Die Antwortzeiten der Storageeinheiten gingen schon nach dem ersten Migrationsschritt um ca. 40 % nach unten und die Ausreißer in den Latenzen nahmen deutlich in Anzahl und Höhe ab. Das war so erwartet, da sowohl die V5000-Systeme als auch die neuen DH8- Knoten ein deutliches Plus an Arbeits- und Cache-speicher zur Verfügung haben. Zudem hat sich die Zahl der Spindeln um 16 % erhöht und es gab Verbesserun- gen bei SAS-Lanes/-Geschwindigkeit. Im 2. Schritt wur- den dann ca. 10 % der Gesamtdatenmenge mit Syste- men vom Typ IBM FlashSystems 840 als Flash-Tier in den SVC integriert. Nach einer Lern- und Einschwing- zeit, in der die Hotspots automatisch erkannt und auf den 15x schnelleren Flash-Tier verschoben wurden, hat sich die mittlere Lese-Latenz für die Serversysteme nochmals verringert und liegt im Mittel zwischen 1 und 5,5 ms in den letzten 9 Monaten. Die mittlere Schreib- Latenz hat sich im selben Zeitraum prozentual weit deutlicher auf Werte zwischen 1 und 8 ms verbessert.

Nutzen und Vorteile

Die modernisierte IT-Infrastruktur erfüllt die derzeitigen und zukünftigen Bedürfnisse der Management Services Helwig Schmitt GmbH in Sachen Leistung und Effizienz. Dank IBM SAN Volume Controller ist die umgesetzte Lösung hochverfügbar, bis in den Petabyte-Bereich ska- lierbar und durch die Flash-Nutzung sowie den Einsatz der Funktionen Easy Tier und Compression extrem leis- tungsfähig. So ist sichergestellt, dass die Kunden der Management Services Helwig Schmitt GmbH sich auch zukünftig auf deren schnellen Service mit präzisen Da- ten verlassen und ihre Märkte genau im Blick behalten können.

„Die Vorbereitung, Dimensionierung und Durchführung der Maßnahmen wurden in enger Zusammenarbeit mit Netzlink abgestimmt und anschließend mit eigenem Personal selbständig umgesetzt.“

Mario Arloth, Head of IT 
Management Services Helwig Schmitt GmbH

Alle Daten an Bord für den Fall der Fälle bei der Pantaenius Holding GmbH

Die Pantaenius Holding GmbH ist ein in Hamburg ansässiges Familienunternehmen, das sich seit 1977 auf das Thema Yachtversicherungen spezialisiert hat. Mit Niederlassungen in acht Ländern rund um die Welt und 90.000 wassersportbegeisterten Kunden ist das Unternehmen aus dem hohen Norden in dieser Branche europaweit führend. Um seinen Kunden jederzeit einen hervorragenden persönlichen 24/7-Service sowie eine zuverlässige und zügige Schadensabwicklung über alle (Meeres-)Grenzen hinweg garantieren zu können, ist eine moderne und absolut zuverlässige IT-Infrastruktur für das Familienunternehmen unverzichtbar.

Ausgangssituation und Herausforderung

Die Leistung des bisher genutzten Serverraums entsprach nicht länger den gestiegenen Anforderungen der Pantaenius Holding GmbH. Auch in Sachen Energieeffizienz und Klimatechnik war eine Modernisierung gewünscht, und zwar zum einen vor dem Hintergrund der Umweltfreundlichkeit, zum anderen aber auch, um wirtschaftlich noch effizienter arbeiten zu können.

Daher stand eine grundlegende Überarbeitung des Rechenzentrums schon länger im Raum. Diese sollte nun in enger Zusammenarbeit zwischen Pantaenius und Netzlink durchgeführt werden, wobei für den Umbau selbst nur ein sehr begrenzter Zeitrahmen zur Verfügung stand.

Projektbeschreibung

Ziel war es, in den bestehenden Räumlichkeiten von Pantaenius in Hamburg einen modernen, leistungsfähigen und energieeffizient arbeitenden Serverraum einzurichten. Große Teile der vorhandenen Infrastruktur mussten zurückgebaut und durch neues Equipment ersetzt werden. Außerdem galt es, neben einer modernen USV-Anlage vor allem auch ein energieeffi zientes und leise arbeitendes Belüftungskonzept zu entwerfen und umzusetzen. Die größte Herausforderung war, dass für den gesamten Umbau nur ein langes Wochenende zur Verfügung stand, da für diesen die Abschaltung des kompletten IT-Systems notwendig war, was im Tagesgeschäft von Pantaenius nicht zu bewerkstelligen war. Der einzige mögliche Zeitraum war das Osterwochenende 2015.

Lösungsansatz

Die umfassende Modernisierung des Serverraums erfolgte, wie gefordert, innerhalb kürzester Zeit. Dazu wurden die alten Serverschränke demontiert und durch neue ersetzt. Um zu jeder Zeit eine unterbrechungsfreie Stromversorgung sicherzustellen, wurde die vorhandene USV-Anlage abgebaut und durch eine energieeffiziente, redundant ausgelegte USV-Anlage ersetzt, die selbst bei Lastschwankungen über einen guten Wirkungsgrad verfügt. Für die energieeffiziente Kühlung des Raums wurde ein neues Präzisionsklimagerät installiert. Die zwei bereits vorhandenen Klima-Innengeräte wurden neu angeordnet und dienen nun als Ersatz für das Präzisionsklimagerät im Fehler- oder Wartungsfall. Die komplette Leitungsführung (Verrohrung, Stromanschluss) für das neue Klimagerät verläuft durch den Doppelboden, der außerdem die Rohre zum neuen Außengerät (Verfl üssiger) auf dem angrenzenden Balkon enthält, das die beiden bisher dort aufgestellten Geräte ablöst. Da sich unmittelbar neben dem Balkon Büroräume befi nden und das Kühlsystem auf keinen Fall zu einer Lärmbelästigung für die dort arbeitenden Angestellten werden durfte, wurde ein extrem leises Außengerät gewählt, das in den Innenräumen fast bis gar nicht zu hören ist.

Die in den Rack-Reihen der IT-Komponenten umgesetzte Wärmeenergie wird gleichmäßig über die gesamte Höhe abgeführt, alle offenen Bereiche in den Racks wurden mittels Abdeckungen bzw. Blindblenden verschlossen. Dank der direkten Luftführung werden thermische Kurzschlüsse und Luftverwirbelungen minimiert, zugleich wird dadurch auf energiesparende Art und Weise die Kühlung der Komponenten optimiert.

IT-Container auf dem Dach des Versicherungsgebäudes in Hamburg.

Nutzen und Vorteile

Der neue Serverraum erfüllt die Bedürfnisse der Pantaenius Holding GmbH in Sachen gesteigerter Leistung und Energieeffizienz und wurde innerhalb des extrem kurzen verfügbaren Zeitraums von nur einem langen Wochenende komplett realisiert. Vor allem die umsichtige Auslegung der Klimatechnik generiert ein hohes energetisches wie finanzielles Einsparpotential bei gleichzeitiger idealer Kühlung der Komponenten ohne Lärmbelästigung der Mitarbeiter und mit einer vorhandenen Rückfallposition für den Fall, dass das Präzisionsklimageät außer Betrieb ist. Die eingesetzte Lösung entspricht der von Pantaenius benötigten Größenordnung und kann auch zukünftig einfach an sich ändernde Bedürfnisse angepasst werden.

„Mit dem kompletten Umbau und der damit notwendigen Abschaltung des zentralen Rechenzentrums haben wir am Nervenstrang der Unternehmensgruppe gearbeitet. Dementsprechend groß war der Respekt vor diesem Projekt. Die hervorragende Vorbereitung, die sehr gute Koordination vor Ort und die Tatsache, dass dort Partner zusammengearbeitet haben, die schon diverse Projekte gemeinsam gemeistert haben, brachten dieses sehr wichtige Projekt zu einem absolut erfolgreichen Abschluss. Die Gesamtkosten sowie die geschätzte Dauer der Umbauarbeiten lagen innerhalb der Schätzungen, das RZ konnte sogar 24 h vor Zeitplan wieder hochgefahren werden. Wir sind sehr zufrieden!“

Daniel Platz, Leiter IT
Pantaenius Holding GmbH

Netzlink & asfm realisieren neues Rechenzentrum

Treuhand

Der Fokus der Treuhand Hannover GmbH liegt seit über 50 Jahren auf der erstklassigen Steuerund betriebswirtschaftlichen Beratung für Apotheker und Ärzte/Zahnärzte. Zu ihren Mandanten zählen mehr als 3400 Apotheken und rund 850 Ärzte/Zahnärzte, die an insgesamt über 30 Standorten bei mehr als 950 Mitarbeitern mit fundiertem Branchenwissen in besten Händen sind. Alle Daten, Dienste und Services laufen in der Zentrale in Hannover zusammen. Um sicherzustellen, dass sich die Mandanten der Treuhand Hannover GmbH zu jeder Zeit auf deren hervorragenden Service verlassen können, ist eine moderne, ausfallsichere IT-Infrastruktur zwingend erforderlich. Genau an diesem Punkt setzte auch die Zusammenarbeit zwischen der Treuhand Hannover GmbH, der Netzlink Informationstechnik GmbH und der asfm GmbH zur Errichtung eines neuen Rechenzentrums an.

Ausgangssituation und Herausforderungen

Der bisherige Serverraum der Treuhand Hannover GmbH war ein Rechenzentrums-Raum im Gebäude der Zentrale in Hannover; dieser war in Sachen Platz und Leistung an
seine Kapazitätsgrenzen gestoßen. Bis auf den letzten Millimeter mit Technik gefüllt, bot er keinerlei Möglichkeiten zur Erweiterung der IT-Infrastruktur durch neue Server, Platten usw. mehr. Gerade die zentrale Aufstellung der Treuhand Hannover verlangt nach Hochverfügbarkeit – da aber nur ein Serverraum existierte, war
mangelnde Ausfallsicherheit ein Problem. Auch hinsichtlich der Klimatechnik war der Raum nicht mehr auf dem neuesten Stand. Die vorhandene Infrastruktur stand in keinem adäquaten Verhältnis mehr zu den gestiegenen Bedürfnissen des im Laufe der Zeit enorm gewachsenen Unternehmens. Daher war die Erweiterung der IT-Infrastruktur um weitere Storage-Systeme dringend notwendig. In diesem Zusammenhang sollten dann auch alle anderen aufgeführten Herausforderungen angegangen werden.

Projektbeschreibung

Ziel war es neue (von Netzlink gelieferte) Storage-Systeme zu integrieren, um den gestiegenen Leistungsansprüchen im Alltagsgeschäft der Treuhand Hannover GmbH gerecht zu werden. Aufgrund der erwähnten Kapazitätsprobleme im alten Serverraum ergab sich daraus die Notwendigkeit der Errichtung eines zweiten, ausfallsicheren, hochverfügbaren, modernen Serverraums, der auch längerfristig Wachstumspotential bietet und dafür sorgt, dass Störungen im IT-Betrieb nicht länger dazu führen, dass unter Umständen hunderte Angestellte nach Hause geschickt werden müssen, weil sie nicht weiterarbeiten können. Der vorhandene Serverraum sollte dabei weiter in seiner alten Funktion genutzt werden. Mangels verfügbarer, passender Räumlichkeiten beim Kunden galt es, einen geeigneten Standort für den neuen Raum zu finden, der alle Ansprüche an eine moderne IT-Umgebung erfüllt.

Lösungsansatz

Um die neuen, von Netzlink bereitgestellten Storage- Systeme unterzubringen, wurde zunächst nach einer geeigneten Lokalität gesucht. Da keine der verfügbaren Möglichkeiten wirklich zufriedenstellend war, entstand schließlich die Idee, den neuen Serverraum in einem ITContainer auf dem Grundstück der Treuhand Hannover GmbH zu errichten. Vor der Entscheidung für das gewählte Modell der Firma asfm GmbH erfolgte die Besichtigung des IT-Containers eines anderen Kunden von Netzlink. Die final gewählte Lösung wurde schließlich in enger Zusammenarbeit zwischen Treuhand Hannover, Netzlink und asfm entwickelt. Bei dem von der asfm GmbH bereitgestellten Container handelt es sich um einen Technik-Modul-Container vom Typ asfm-TMC 07 in Vollstahlausführung mit Brandschutzklasse F60, USV und ECO-Klimatechnik. Drehzahlgeregelte Ventilatoren und eine optimale Positionierung der Kühlanlagen sorgen für enorm effiziente Klimatechnik bei minimalem Verbrauch, was (ganz im Sinne der Green IT) beträchtliche energetische und finanzielle Einsparungen ermöglicht. Bezüglich des Standorts entschied man sich für das Firmengelände von Treuhand Hannover in Hannover. Aus baurechtlichen Gründen wurde eine Funktionsablösung des unternehmenseigenen Fahrradständers beschlossen und dieser an eine andere Stelle versetzt. Der alte Standort des Fahrradständers wurde zum neuen Standort für den IT-Container. Das begrünte, ca. 30 Tonnen schwere Bauteil, das bisher als Dach des Fahrradständers gedient hatte, wurde mit einem Schwerlastkran angehoben und ca. 75 cm höher gesetzt, sodass darunter nicht nur der neue IT-Container Platz fand, sondern auch dessen Kühlsystem und Dieselaggregat (Netzersatzanlage). Im fertig errichteten Container wurden schließlich die neuen Storage- Systeme integriert: ein IBM SAN Volume Controller, zwei IBM SAN Switches und ein Storage-System vom Typ IBM Storwize V3700.

Nutzen und Vorteile

Die gemeinsam von Netzlink, Treuhand Hannover und asfm entwickelte Lösung bietet Hochverfügbarkeit und Ausfallsicherheit – sollte einer der beiden Serverräume (der alte, bereits vorhandene oder der neue, im Container errichtete) ausfallen, so kann der Betrieb nahtlos und von Mitarbeitern wie Mandanten unbemerkt über den jeweils anderen weiterlaufen. Da Niederlassungen aus ganz Deutschland am Rechenzentrum der Zentrale in Hannover hängen und dessen Storage- und Virtualisierungssysteme nutzen, ist dieser Faktor von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung. Die im IT-Container auf dem Firmengelände implementierte Lösung wird den Anforderungen der Treuhand Hannover GmbH in Sachen Leistung gerecht, ist energiesparend ausgeführt und bietet außerdem auch zukünftig die Möglichkeit zur Erweiterung der IT-Infrastruktur, wenn diese aufgrund des Wachstums des Unternehmens notwendig wird. Ein weiteres Plus: Sollte der derzeitige Standort aus unvorhergesehenen Gründen eines Tages nicht mehr zur Verfügung stehen, so lässt sich der Container auch versetzen und ist so räumlich fl exibler, als es ein im Gebäude integrierter Serverraum wäre.

„Von allen denkbaren Lösungsansätzen und unter Berücksichtigung aller Kostenfragen hat sich ein IT-Container als die geeignetste Lösung erwiesen. Er ist flexibel, fast beliebig skalierbar und vor allem auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten. Per heute kann ich sagen: Unsere Erkenntnisse aus der Praxis bestätigen uns in der Entscheidung für den IT-Container.“

André Kies, Abteilungsleiter IT
Treuhand Hannover GmbH

Tapetenwechsel für die IT im Rechenzentrum

Die Marburger Tapetenfabrik J. B. Schaefer GmbH & Co. KG ist einer der weltweit führenden Hersteller von Tapeten und Wandbelägen. Sie steht für emotionale Wohnwelten und innovatives Wanddesign, für drucktechnische Präzision und zertifizierte Qualität. Als reiner Familienbetrieb produziert das Marburger Unternehmen bereits seit 170 Jahren und inzwischen in der fünften Generation eine nahezu unbegrenzte Auswahl an strapazierfähigen und langlebigen Vliestapeten. Bekannt ist die Marburger Tapetenfabrik darüber hinaus für technische Wandbeläge, die niederfrequente elektromagnetische Strahlung abschirmen. Weiterentwickelt wurde dieses Konzept zur abhörsicheren Tapete. Die Marburg Wallcoverings werden in rund 80 Länder exportiert. Wichtigste Exportmärkte sind neben der EU die USA, Russland und China.

Ausgangssituation und Herausforderungen

Die bis dahin zur Zufriedenheit des Kunden eingesetzten Komponenten IBM BladeCenter, IBM System Storage DS3524 und SAN-Infrastruktur waren in die Jahre gekommen und aus der Wartung gelaufen. Nun sollten sie durch eine leistungsfähige und hochverfügbare Lösung aus dem Hause IBM ersetzt werden.

Projektbeschreibung

Ziel war es, eine aktuelle Power i und Virtualisierungslandschaft mit synchroner Datenspiegelung über zwei Rechenzentren zu verteilen. Der Ausfall eines Rechenzentrums darf keine Auswirkungen auf das Tagesgeschäft haben.

Bei der Auslegung galt es, auf jeden Fall zu vermeiden, dass es einen „Single Point of Failure“ (SPOF) gibt – also einen Bestandteil, dessen Versagen zum Ausfall des gesamten Systems führt.

Lösungsansatz

In Zusammenarbeit mit der Marburger Tapetenfabrik J.B. Schaefer GmbH & Co. KG wurden zunächst wichtige Eckpunkte, der Rahmen der neuen Umgebung und technischen Anforderungen festgelegt. Anschließend kam die Feinarbeit: Immer wenn wichtige Details ausgearbeitet waren, wurden diese in enger Zusammenarbeit zwischen der Marburger Tapetenfabrik und Netzlink abgestimmt. Zur Vermeidung eines SPOF wurden die vorhandenen Speicher vom Typ DS3524 für die virtuellen Server durch zwei Storwize V3700 ersetzt und auf zwei Rechenzentren verteilt.

Als zusätzliche Komponenten wurden, ebenfalls auf zwei Rechenzentren verteilt, zwei SAN-Fabrics, bestehend aus je zwei 24-Port-SAN-Switches von IBM und zwei SAN Volume Controllern (SVC), implementiert. Diese bekommen die Daten der Storwize V3700 zur Verfügung gestellt und spiegeln sie synchron in das jeweils andere Rechenzentrum. Mit dieser Konfiguration lässt sich der Ausfall einer V3700, einer SAN-Fabric oder eines SVC-Knotens ohne Auswirkungen auf den Tagesbetrieb abfangen. Damit es bei Ausfall eines ganzen Rechenzentrums nicht zur Split-Brain-Situation kommt, also dem unkoordinierten und autonomen Weiterarbeiten einzelner Komponenten, erhielt das SAN eine dritte Storwize V3700 als Quorum. Diese V3700, aufgebaut in einem dritten Brandabschnitt, wird im Falle eines Kommunikationsverlustes zwischen den beiden primären Rechenzentren kontaktiert und entscheidet, welches Rechenzentrum aktiv weiterarbeitet.

Auf die beiden Rechenzentren und die SAN-Fabrics verteilt wurden die vorhandenen ESX-Blades durch aktuelle IBM-Modelle vom Typ x3650 M4 abgelöst. Diese kommen mit der vSphere-Version 5.5 zum Einsatz. Auch zwei Power i Systeme (POWER8-Modelle 8286- 41A) für den Einsatz als zentrales System für ERP sowie Finanz- und Personalverwaltung sind vorhanden; diese sind ebenfalls durchgehend redundant angeschlossen und aufgebaut.

Zusätzlich wird per Software-Replikation mittels MIMIX von Vision Solutions das Produktiv-System auf das Backup-System gespiegelt. Der Speicher, der den SVC-Knoten von den beiden Storwize V3700 zur Verfügung gestellt wird, wird hier verwaltet und den Power i Systemen sowie der ESXFarm zur Verfügung gestellt. Alle Daten der „alten Welt“ wurden ohne Downtime in die „neue Welt“ migriert.

Nutzen und Vorteile

Die eingesetzte Lösung liefert eine höhere Betriebssicherheit, verfügt über Wachstumspotential und entspricht der Größenordnung, die die Marburger Tapetenfabrik benötigt. Die Daten sind durch Spiegelung und Sicherung mehrfach geschützt und selbst bei einem Systemausfall ohne Unterbrechung verfügbar.

Netzlink arbeitet als Mittelständler für den Mittelstand. Deshalb ist unsere Zusammenarbeit mit dem Team von Netzlink nicht nur angenehm und professionell, sondern auch auf Augenhöhe. Netzlink versteht uns einfach.“

Hans-Werner Sollorz, IT Management
Marburger Tapetenfabrik J.B. Schaefer GmbH & Co. KG.

Business Continuity Management im Rechenzentrum

Seit über 50 Jahren setzt sich die Kindernothilfe für die Rechte der Kinder ein – weltweit, um ihnen und ihren Familien ein Leben in Würde und mit guten Zukunftsperspektiven zu ermöglichen – ohne Armut, Elend und Gewalt. Rund 1,5 Millionen Mädchen und Jungen unterstützt die Kindernothilfe derzeit in 29 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. 1959 wurde der Verein Kindernothilfe gegründet, Über 240.000 Spender, 1.000 ehrenamtliche Mitarbeiter, die Kindernothilfe-Stiftung sowie Schwesterorganisationen in Österreich, der Schweiz und Luxemburg engagieren sich im Kampf um Kinderarmut. Die Kindernothilfe wurde mehrmals für eine qualitativ hochwertige und transparente Berichterstattung und seit 1992 jährlich das DZI-Spendensiegel ausgezeichnet.

christliches Hilfswerk

Ausgangssituation/ Herausforderungen

Das bisher eingesetzte Storagesystem lief nicht zuverlässig, was mehrmals eine mehrstündige Downtime für die gesamte Kindernothilfe e.V. zur Folge hatte. Mit dem Bau eines zweiten Rechenzentrums in einem Anbau war eine Lösung gefordert, die den Datenbestand zuverlässig und synchron über beide Rechenzentren spiegelt. Auch die bisher eingesetzte Datensicherung erfüllte nicht mehr die Anforderung an eine virtuelle Systemlandschaft.

Projektbeschreibung

Ziel war es, eine aktuelle Virtualisierungslandschaft mit synchroner Spiegelung der Daten und einer zuverlässigen Datensicherung über zwei Rechenzentren zu verteilen. Hierbei war die Stabilität des Storagesystems und eine schnelle, zuverlässige Wiederherstellung der Daten im Disasterfall zu gewährleisten.

Lösungsansatz

Zunächst wurde mit der Kindernothilfe e.V. der Rahmen und die Anforderung an die neue Umgebung ausgearbeitet und wichtige Eckpunkte festgelegt. Die Detailabsprachen fanden dann zwischen der Kindernothilfe e.V. und der Netzlink Informationstechnik GmbH statt. Immer, wenn wichtige Details ausgearbeitet waren, wurden diese gemeinsam abgestimmt.

Kindernothilfe

Als Lösung wurden zwei IBM Storwize V3700 gewählt, die auf beide Rechenzentren verteilt die virtuellen Server synchron spiegeln. Diese arbeiten auf einer VMware ESX5.5 Farm, die aus drei ebenfalls neu beschafften IBM x3650 M4 Servern besteht. Die ESX Server sind 2:1 auf die beiden Rechenzentren verteilt. Die Server sind so dimensioniert, dass bei einem Ausfall eines Servers, keinerlei Einschränkungen für den Tagesbetrieb bestehen. Sollte das primäre Rechenzentrum ausfallen, kann ein ESX Server allein den größten Teil und damit die für den Tagesbetrieb wichtigsten virtuellen Server betreiben.

Für die Datensicherung wurde VEEAM gewählt, das die Daten erstens sichert und zweitens die komplette virtuelle Maschine spiegelt. Für die Sicherung und für die Replizierung wurden zwei separate, vorhandene Storagesysteme genutzt, die auf zwei Rechenzentren verteilt wurden. Die virtuellen Server werden einmal täglich gesichert und einmal täglich repliziert. Für die kritischen Server ist sogar eine dreimalige tägliche Sicherung vorgesehen.

Kindernothilfe

Nutzen und Vorteile

Das Vertrauen in die neue Umgebung ist gegenüber der bisher eingesetzten Umgebung deutlich gestiegen, da die eingesetzte Lösung eine höhere Betriebssicherheit liefert, Wachstumspotentiale hat und der Größenordnung der Kindernothilfe entspricht. Die Daten sind durch die Spiegelung, Replizierung und Sicherung mehrfach geschützt und können im Disasterfall schnell wieder verfügbar gemacht werden.

„Das Ergebnis lässt sich sehen. Wir konnten uns zu jeder Zeit auf die Kompetenz der Netzlink-Mitarbeiter verlassen. Die Zusammenarbeit war angenehm und sehr professionell.“

Andreas Fischer, IT Management
Kindernothilfe e.V. Duisburg

Instant-Messaging- und Konferenz-Software als typischen „Software as a Service“

IBM Sametime

IBM Sametime als Cloud-Lösung für die Technoform-Gruppe

Die Kasseler Technoform-Gruppe ist ein Unternehmensverbund unter dem Dach der Holding Technoform Caprano + Brunnhofer GmbH. Die Gruppe beschäftigt an 40 Produktions- und Vertriebsstandorten in Europa, Amerika, Asien und Ozeanien ca. 1200 Mitarbeiter. Die Technoform Group gehört zu den weltweit führenden Anbietern auf dem Gebiet der Extrusion von Kunststoffen. Dazu gehören die Entwicklung und Herstellung von hoch präzisen Isolierprofilen aus Polyamid sowie Sonderlösungen für Fenster, Türen und Fassaden aus Aluminium. Leitlinie der für Familienfreundlichkeit, flache Hierarchien und ökologisches Engagement mehrfach ausgezeichneten Gruppe ist es, Kunden-, Unternehmens- und Mitarbeiternutzen in Einklang zu bringen.

Ausgangssituation

Technoform arbeitet seit mehreren Jahren mit der IBM-Domino/Notes basierten Instant Messaging- und Konferenz-Software Sametime. Die Mitarbeiter an allen Standorten weltweit nutzen die Funktionalitäten. Überwiegend werden die Präsenzfunktionen in Verbindung mit Chat benutzt. Daneben kommen Online-Meetings zum Einsatz und seltener auch das Verschicken von Dateien.

Herausforderungen

Die Anforderung war, ein für die Technoform-Gruppe geschlossenes System zu nutzen. Kommerzielle Systeme wie Skype etc sollten ausgeschlossen werden. Im Rahmen von Anpassungsmaßnahmen aufgrund von neuen Geschäftsfeldern und Erweiterungen der Geschäftstätigkeit wurde es notwendig, den Mitarbeitern Sametime in der neuesten Version zur Verfügung zustellen.

Projektbeschreibung

Sametime als einheitliche Plattform für Kommunikations- und Kollaborationsfunktionen wird für die Mitarbeiter der Technoform-Gruppe zur Verfügung gestellt. Fast 900 Mitarbeiter aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland, Türkei, Rus- sland, Dubai, China, Japan, Indien, Australien, Neusee- land und USA sollen mit der Lösung arbeiten. Netzlink betreibt Sametime auf mehreren leistungsfähigen IBM-Servern, in seinen Rechenzentren als typischen „Software as a Service“ in einer sogenannten Private Cloud. Über die gesamte Organisation hinweg werden die Sametime-Funktionen genutzt. Dazu werden, neben den Standardfeatures, Audio- und Video-Konferenzfunktionen in browserbasierten Meetings ermöglicht und einheitliche Kommunikationsfunktionen für Mobilgeräte bereitgestellt.

Ziel war es, Teams durch die Sametime-Funktionen handlungsfähiger zu machen und die Organisations- und Reaktionsfähigkeit zu verbessern. Sametime bietet Echtzeitzusammenarbeit mit Personen innerhalb und außerhalb des Unternehmens.

Funktionen

Sametime stellt u.a. die folgenden einheitlichen Kommunikations- und Kollaborationsfunktionen zur Verfügung:

  • Unternehmensweites Instant Messaging, Online- Anwesenheitsanzeiger und Zusammenarbeit der Community
  •  zum schnellen Auffinden von Experten und zur schnellen Zusammenarbeit
  • Umfassende Präsenzfunktionen
  • Online-Besprechungen für Audio und hochauflösendes Video sowie die gemeinsame Nutzung von Dokumenten, Anwendungen und Bildschirmanzeigen
  • Unterstützung für Mobilgeräte zur Verbindung im Büro mit vollständiger Kommunikationsfunktionalität
  • Audio- und Videofunktionen für browserbasierte Online-Konferenzen
  • Erstellen von Umfragen für ein Stimmungsbild im Team und zur Qualitätskontrolle
  • Sametime Meeting Clients für IBM Notes, Browser- Plug-In und als einzelne Anwendung
  • Integration in Desktopanwendungen (MS Office)
  • Speichern von Chat-Verläufen inkl. Links und versendeter Dateien
  • LDAP Gruppenunterstützung
  • Sametime System Console zur Administration und zurvereinfachten Benutzer- und Richtlinienverwaltung

Lösungsansatz

Die Sametime-Umgebung wird als Cloud-Lösung von Netzlink betrieben. Investitionen in eigene Hardware und Systeme waren für Technoform nicht notwendig. Netzlink sorgt als ISO 9001:2008 zertifizierter Dienstleister mit dem ServiceDesk HELPLINK zusätzlich für den reibungslosen IT-Betrieb im Unternehmen. Die Umgebung ist in das System-Monitoring eingebunden. Die Systemüberwachung erfolgt 24h/Tag und 7 Tage/Woche. Die Abrechnung gegenüber dem Kunden erfolgt monatlich nach Nutzung (Anwender/Monat und Speicher/ Monat).

Die IT-Systeme und die Rechenzentrumsumgebung einschließlich der breitbandigen und zuverlässigen Internetanbindung der Sametime-Umgebung werden von Netzlink bereitgestellt. Technoform muss lediglich die Anbindung der Anwender an das Internet und die lokale Netzwerkumgebung in seinen Standorten mit den Client- Systemen bereitstellen. Die zentralen IT-Ressourcen, wie Server und Speicher, können bei Bedarf schnell skaliert werden.

Alle Instant Messaging-Funktionen sowie die Punkt-zu-Punkt-Videoverbindungen und die Funktionen zur Dateiübertragung finden über verschlüsselte Verbindungen statt. Für die gesamte Sametime-Umgebung hat Netzlink ein gesondertes Datensicherungskonzept nach den Vorgaben des BSI (Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik) entwickelt. Ebenso besteht ein gesondertes Notfallhandbuch, das alle Prozesse umfasst, die für die Fortführung des Betriebes der Sametime-Umgebung erforderlich sind.

IBM Sametime
IBM Sametime

Vorteile für den Kunden

Die neue einheitliche Umgebung für Kommunikation und Zusammenarbeit ist für Benutzer einfacher einzusetzen. Die Mitarbeiter schätzen den Komfort, mit allen weltweit tätigen Kollegen auf Mausklick verbunden zu werden, zu chatten, zu reden, sich per Video zu sehen, Dokumente zu teilen und Meetings abzuhalten. Da keine verschiedenen Kommunikationslösungen benutzt werden, steigen nicht nur die Produktivität und Leistung, sondern es werden auch die Kosten gesenkt. Die Mitarbeiter arbeiten auf neue Weise zusammen und haben einen innovativen Arbeitsplatz. Die Anbindung und Integration in die bestehende IBM Notes-Umgebung stellt einen geringen Verwaltungsaufwand sicher. Die Benutzer melden sich mit ihren gewohnten Anmeldedaten an und Sametime integriert sich nahtlos.

IBM Sametime

Schon nach kurzer Zeit zeigte sich, dass eine schnellere und qualitativ höherwertige Entscheidungsfindung auf Basis von Echtzeitinformationen möglich wird. Geschäftsprozesse beschleunigten sich und es kam zu einem effektiveren Betrieb. Der Betrieb in einer Private Cloud mit monatlicher Abrechnung nach tatsächlicher Nutzung führt zur Aufschlüsselung der tatsächlich entstandenen Kosten und zu einer transparenten Zuordnung zu einzelnen Kosten- stellen. Der Kunde kann die Nutzung des Systems von seiner Umgebung aus verwalten und administrieren. Außerdem hat er die komplette Kontrolle über den Zugang und die Nutzung sowie die damit verbundenen Kosten.

Deutlich niedrigere Kosten für Telefonie und Aufwendungen für Reisetätigkeiten tragen ebenfalls zur Kostenreduzierung bei. Der Cloud-Betrieb entlastet die firmeneigene IT ganz erheblich, weil keine eigenen Rechenzentrumskapazitäten zum Betrieb der Umgebung notwendig sind, keine hohe Bandbreite für das zentrale System im eigenen Hause benötigt wird und kein internes Know-how aufgebaut werden muss. Ebenso entfallen aufwendige interne War- tungsarbeiten, da das Monitoring der Umgebung über die HELPLINK AutoAlert-Lösung von Netzlink erfolgt.

„Durch die angebotene Cloud-Lösung von Netzlink sind wir in der Lage, flexibel auf unsere Anforderungen zu reagieren, ohne eine große Investition tätigen zu müssen. Es ist nicht nötig, einen eigenen Helpdesk für die weltweite Sametime-Lösung im eigenen Haus zu implementieren.“

Thomas Hartmann, IT Management
Technoform Bautec Deutschland IT Network Leader Technoform Group